Aktuelles

Sein oder Nichtsein?-  Eine Reform der Welt-Organisation der Vereinten Nationen wird nicht nur zu einer Frage ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Handlungsfähigkeit, sie wird wohl auch zu einer  Überlebensfrage für die Menschheit.

Dr. h. c. Hans-Christof Graf Sponeck, Kant-Stiftungs-Rat und ehemaliger Beigeordneter UN-Generalsekretär, sein Vorgänger Denis J. Halliday und Prof. Richard Falk, Princeton Professor Emeritus und von 2008 bis 2014 „Sondergesandter des UN-Menschenrechtsrats für die palästinensischen Autonomiegebiete“ (und unser Laudator  bei der Verleihung des Kant-Weltbürger-Preises 2009 an Prof. Jeff Halper),  diagnostizieren in ihrer nachstehenden kritischen Analyse  im britischen The New Statesman, woran die UN krankt. Sie zeigen, wie notwendig es wäre, dass sich ihre Mitglieder wieder auf die ursprünglichen Aufgaben, Ziele bzw. Werte  der UN-Charta und der UN- Menschenrechtserklärung zurückbesinnen. Am Ende stellt sich dabei die Frage, wie lange noch sich die Völker der Erde von ihren Staatsführungen angemessen vertreten fühlen dürfen bzw. wie lange noch Staatsführungen ohne Rechenschaftspflicht bestehen bleiben.

The New Statesman - TEXT als pdf-Datei

Veranstaltungshinweis zur UN-Thematik:

Im Rahmen des Colloquium politicum findet Donnerstag 30.11.17, 20 Uhr c. t. HS 1199, KG I eine Podiumsdiskussion  mit dem Thema:

„Wir sind UNO – Deutsche bei den Vereinten Nationen“ statt.

Auf dem Podium:

Hans-Christof Graf von Sponeck (UN-Mitarbeiter von 1968-2000, zuletzt als UN Humanitarian Coordinator in Iraq), Dr. Ekkehard Griep, Herausgeber „Wir sind UNO“, stellvertretender Vorsitzen-der der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN); Moderation:  Dr. Martin Kilgus, stellvertretender Vorsitzender des DGVN-Landesverbandes Baden-Württemberg.


Das demokratische Weltparlament. Eine kosmopolitische Vision.“ lautet der Titel eines kürzlich bei Dietz erschienen Buches, in dem der EU- Abgeordnete Jo Leinen und sein Ko-Autor Andreas Bummel der organisierten Verantwortungslosigkeit unseres „anarchischen Völkerrechtssystems“ den Prozess machen, indem sie zeigen, wie die nach Hegemonie strebenden Staaten dieser Erde in Wahrheit das Recht der Völker und der einzelnen Weltbürger mit Füßen treten. Auf gut lesbare Weise erzählen die Autoren dabei die spannende Geschichte der Idee eines Weltparlamentes von den frühen Anfängen bis in unsere Tage. Durch die aufgezeigten, sich dramatisch häufenden Herausforderungen der Globalisierung - immer dichter am Rande des Abgrundes ihres Fortbestehens - , biete sich für die Menschheit und den einzelnen Weltbürger die konstruktive und konkrete Option, die UN mittels einer UNPA zu reformieren, eine supranationale handlungsfähige Friedensordnungsmacht (vgl. I. Kants Zwangsbefugnis in seiner Rechtslehre)zu installieren und diese mittel- bis langfristig durch ein demokratisches Weltparlament zu legitimieren. http://dietz-verlag.de/isbn/9783801204921/Das-demokratische-Weltparlament-Eine-kosmopolitische-Vision-Jo-Leinen-Andreas-Bumme

 

Save the date: 6. Februar 2018 um 19 Uhr 30 Vortrag von Jo Leinen (MdEP) zum Thema: Die UN: Globale Herausforderungen - nationalstaatliche Blockaden! Eine 'alternativlose' Situation? und anschließender Diskussion des Referenten mit dem ehemaligen Beigeordneten Generalsekretär H.C. Graf Sponeck und dem Moraltheologen Prof. Dr. E. Schockenhoff über das Verhältnis von Partikular- und Gemeinwohl-Interessen und Ansätze für eine nachhaltigere Umsetzung der UN-Charta und der UN-Menschenrechtskonvention.


Feierliche Verleihung des 6. Kant-Weltbürger-Preises am 1. Oktober 2016 in der Aula der  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg an die saudi-arabische Filmregisseurin Haifaa Al Mansour und den iranischen Filmregisseur Jafar Panahi.

 

Virtuelle Gegenwart des mit Ausreiseverbot belegten Jafar Panahi in einer Sequenz eines seiner Filme. Er wurde vertreten durch seine Tochter und seine Frau.

 

Zur Verleihung des Kant-Weltbürger-Preises gehaltene Vorträge:

 

 

1. Kant-Förder-Preisverleihung 2016 auf der Fachtagung der Kant Gesellschaft e.V. und der Kant-Forschungsstelle der Universität Trier Kant als Tugendethiker. Systematische und historische Perspektiven von Kants Tugendlehre im Haus am Dom in Frankfurt a. M. vom 13. - 15. Oktober 2016 - unter dem Motto „Kant entdecken und weiterdenken!“ in Zusammenarbeit mit der Kant-Gesellschaft und drei Lehrstuhlinhabern der Freiburger Universität (Vgl. Heft 1/2016  der Kant-Studien.) an: Jun. Prof. Dr. med. Dr. phil. Sabine Salloch von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und Dr. Anna Wehofsits von der Ludwig-Maximilians-Universität München für ihre innovativen Dissertationen zu Aspekten der Immanuel-Kant-Forschung.

Die preisgekrönten Arbeiten:

Sabine Salloch, Prinzip, Erfahrung, Reflexion: Urteilskraft in der Angewandten Ethik. Münster 2016, mentis, ISBN: 978-3-95743-063-2

Anna Wehofsits, Anthropologie und Moral. Affekte, Leidenschaften und Mitgefühl in Kants Ethik. Berlin 2016. De Gruyter, ISBN: 978-3-11-045553-3

 

Zur Verleihung des Kant-Förder-Preises gehaltene Vorträge:

 


Ideelle Unterstützung des Samstagsforums Regio Freiburg von Ecotrinova:

Herzliche Einladung

Für den 21.10. - 9.12. 2017  in Freiburg i.Br. laden wir als Mitveranstalter herzlich mit ein zum 25. Gemein-schafts-Programm Samstags-Forum Regio Freiburg mit vielen aktuellen Themen und interessanten Referenten/innen!  Eintritt frei. (Vorträge mit Aussprache, vormittags in der Universität . Führungen mittags oder nachmittags, zu denen Anmeldung meist erforderlich ist.) Das aktuelle Programm ersehen Sie hier: Link, Kurzlink - Das Samstags-Forum wendet sich zum Kennenlernen, Verstehen und Mitmachen  an Mitbürger/innen, Studierende, Vereine bis hin zu fachlich Interessierten über aktuelle Themen wie Energie-Klima-Umwelt-Bauen/Wohnen unter dem Motto „Wie wollen wir leben?“  So manche/s kleine und große Projekt oder Maßnahme ist aus dem Samstags-Forum heraus entstanden! Frühere Vorträge sind zumeist online als pdf-Datei bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum.

 

 

 

 

 

 

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